Schweiz

 - die Anreise -

   

Man sollte meinen, so ein Ami-BABY sei für die Berge nicht geschaffen. Stimmt im Grunde vielleicht auch, aber das bedeutet nun nicht, dass man auf Besuche der Berge völlig verzichten müsste.
Wir hatten, als wir im Mai 2003 in Südfrankreich waren, eine Einladung, anschließend in die Schweiz zu kommen, wo wir einige Züchter unserer schnuckeligen Hunderasse kennen (du weißt ja: www.bluemagics.de ...).

Dorthin machen wir uns jetzt auf den Weg.
Zunächst aber zieht es uns noch mal für 1-2 Tage nach Sault, südöstlich des Mont Ventoux. Das Örtchen in der Haute Provence ist unser "Refugium", wenn es uns in St. Rémy de Provence zu warm wird - oder zu quirlig.

Auch Sault macht eine langsame Metamorphose durch und mausert sich so ganz allmählich zu einem attraktiven Touristenziel. Obwohl der Ort meines Wissens keine nennenswerten Sehenswürdigkeiten hat, liegt er doch so wunderschön, dass man ihn nicht ignorieren sollte.

 



tolle Aussicht Richtung Mont Ventoux


 

Außerdem gibt's in Sault einen (kostenfreien) WOMO-Stellplatz, der zwischen dem Ort und dem östlich davon gelegenen Campingplatz liegt. Ein Stellplatz ohne jeden Komfort - halt einfach ein ebener Platz. Immerhin kannst du von hier aus lange Spaziergänge mit schönen Aussichten unternehmen:

Sault liegt geschützt hinter den Bergen des Plateau Vaucluse


 



unsere alte Cosima genießt den Spaziergang



Der erwähnte Campingplatz von Sault, ein "Municipal", liegt in einem großen Kiefernwald. Was uns daran besonders gefällt:
Keine abgegrenzten Stellplätze, du lässt dein Fahrzeug fallen, baust alles auf und schon hast du fertig. Prima!
Außerdem liegt er sehr ruhig, und wenn du dich weiter nach hinten begibst, hörst du nachts "die Flöhe husten".
 

Klar konnten wir dem Knofel, der hier angeboten wurde, nicht widerstehen! Hat zu Hause noch lange gereicht.
 



frischer Knoblauch - nicht billig, aber ...!
 


Sault bietet hübsche Plätzchen zum Pausieren, nette Geschäfte und schöne Aussichtspunkte.


 



ein lauschiges Café mitten im Ortszentrum

Von Sault aus solltest du unbedingt mal nach Gordes fahren.
 

 



Gordes, nicht nur bekannt durch das Vasaréli-Museum
 


Der Ort klebt an einem Berghang des Plateau de Vaucluse und ist unter anderem durch sein Vasaréli-Museum bekannt. Es besitzt ein Renaissance-Schloss, viele seiner Häuser stammen aus dem 16. bis 18. Jahrhundert.
 



   Gordes liegt einfach traumhaft

 


I
n der unmittelbaren Nähe von Gordes findest du die schon mal erwähnten Bories, das sind uralte igluartige oder auch  rechteckige Häuser ganz aus Steinen (auch das Dach!), welche ohne Mörtel aufeinander geschichtet wurden. Sie dienten den Schäfern und Bauern als Unterkunft.

Ihre Entstehung hatte wohl eher praktische Gründe: Die Felder waren übersät von Kalksteinen, die Schafen wie Hirten einfach lästig waren; was lag da näher, als sie aufeinander zu schichten und schnuckelige Häusles draus zu bauen? Ich gebe zu: Das ist m e i n e  Theorie...aber genau so hätte ich es gemacht :-).
 

Bories - Häuser ganz aus Steinen, ohne Mörtel

Von Sault aus fahren wir diesmal über Montbrun les Bains - Séderon - dann in östlicher Richtung über die D542 und 942 Richtung N75. Dieses Stück Wegs fordert alle meine Fahrkünste, denn stellenweise ist die Straße so eng, dass nur wir selbst gerade mal so entlang passen; für Gegenverkehr jedweden Kalibers bleibt da absolut kein Platz. Die paar PKW, die uns entgegen kommen, legen den Rückwärtsgang ein und klemmen sich in irgendwelche Nischen. Danke!
 

Die N75 erreichst du in Laragne-Montéglin, ja, und dann geht es eigentlich nur noch nach Norden Richtung Grenoble. Das umfahren wir auf der Autobahn und wechseln dahinter wieder auf die D523 - dann immer in mehr oder weniger großer Entfernung an der Isère entlang bis Albertville.
Auch auf den Besuch hier verzichten wir, so ein Wintersportort zwischen den Jahreszeiten (es ist ja mittlerweile Mai) kann ja sooo langweilig sein..

 

 

===>  weiter Richtung Schweiz