Dem Schnee entronnen...

Die Anfahrt -

fast wie immer

 

 

 

Als wir Anfang November 2009 das Oberbergische verlassen, ahnt hier noch keiner, was der Winter an Schnee bringen würde. Wir natürlich auch nicht, und wenn, wären wir wahrscheinlich noch froher als wir es schon sind..

 

Wir wollen, wie schön des öfteren, den Winter im normalerweise viel wärmeren Spanien verbringen und uns allenfalls abends vor dem Fernseher die Wetterkarte von D anschauen - und uns gegebenenfalls gruseln.

 



 

Wir machen, bevor wir D Richtung Luxemburg verlassen, noch einen Abstecher nach Alsfeld, da findet eine Veranstaltung unseres Hundeclubs statt. Hier entstehen auch ein paar sonnige Herbstbilder mit unseren Hunden.

Oder sollte ich sagen "Frühlingserwachen"? Denn...

          ...Nicht nur der Frühling, auch der Herbst, scheint
             es in sich zu haben...



 

  ...so ein warmer Tag kann auch bei kleinen Hunden
   große Gefühle wecken...:-)




Durch Luxemburg ist man ja in ca. 2 Stunden, dann nähern wir uns auch schon Metz. Es ist später Nachmittag, Ulla blättert im französischen Stellplatzführer nach einer geeigneten Übernachtung und wird fündig:

Sie hat Pont-à-Mousson ausgeguckt, zwischen Metz und Nancy. Auf deutsch übersetzt heißt es: "Moselbrück". Die Brücke verbindet beide Ortsteile, und das schon seit dem 9 Jahrhundert.

Der asphaltierte Stellplatz liegt direkt an der Mosel. Du zahlst 5,50 Euro, nicht viel, wenn man bedenkt, dass man außer genügend Platz, einen ansprechenden Blick auf den kleinen Hafen und die Moselbrücke  u n d  Strom und Wasser hat. Natürlich ist auch eine Entsorge vorhanden.
Monsieur nimmt deinen Obolus an Bord entgegen, er lebt auf einem zum Wohnschiff umgebauten Moselfrachter. Der liegt fest vertäut am Pier.


von der Moselbrücke in Pont-à-Mousson der Blick zurück Richtung Stellplatz

 



die Fahrzeit vertreibt man sich am besten im Schlaf

Wir spüren den November - es ist kalt und zugig. Warm angezogen machen wir mit den Hunden einen Spaziergang durch die Altstadt von Pont-à-Mousson. Nix Aufregendes, sieht man von dem lauten Basalt-Kopfsteinpflaster ab, auf dem jedes Auto unüberhörbar vorbei plabbert.

Also schnell zurück ins warme BABY, Abendessen, ein wenig Fernsehen und ab ins kuschelige Heiabettchen.





Am nächsten Morgen sind wir schon längst auf der Autobahn, wahrend unsere Vierbeiner noch eine Mütze Schlaf nehmen.

 

Die Route durch Frankreich und Spanien ist dir ja fast ebenso vertraut wie uns. Lass ich also weg und mache ich gleich den geografischen Dreisprung Vogelpark - Leucate - Spätzle Fritz.

Zu letzterem ein kleiner Nachtrag:

Wir waren ja das letzte Mal bei Spätzle Fritz etwas enttäuscht vom Essen. Da waren wir sicher nicht die einzigen, und offensichtlich hat man das hier zur Kenntnis genommen und die richtigen Konsequenzen gezogen:
Die Portionen sind dieses Mal ausgesprochen reichlich und sehr lecker. Auch ein kleiner Verdauungslikör fehlt nicht, der geht aufs Haus. Na also.

Am folgenden Morgen sind wir immer noch satt, nach einer Tasse Kaffee fahren wir die schon mal beschriebene Strecke im Landesinneren weiter Richtung Süden. Kaum Verkehr auf der Autobahn.

 

Kennst du Daimus? Wäre eher ein Zufall, denn außer vielleicht 30 deutschen und nahezu allen niederländischen WOMO-Fahrern hat das kaum einer gehört, geschweige war er mal dort.
Solltest du dich aber des öfteren in Oliva (ich sage nur: KIKO!) und Umgebung aufgehalten haben, kennst du sicher auch Gandia; dann bist du auch in Daimus gewesen, ja?  Ja!
Du gehörst also zu den 30.

 

   

 

 

 

===> Daimus oder 27 Grad im November